Der selbstverständliche Zugang zum Internet und die verfügbaren Ressourcen erlauben der heutigen Generation einen spielerisch leichten Umgang selber Videoinhalte zu produzieren und einem potentiell rießigem Publikum vorzuführen. Die niedrigen Barrieren des Web und der Technik ermöglichen der "Generation Upload" bei öffentlichen Geschehnissen kurzfristig in die Rolle des Reporters hinein zu schlüpfen, ihre persönliche Geschichte zu erzählen, andere Menschen mit ihrem Videoformat einfach nur zu unterhalten oder sich für Werte und Ideen zu engagieren.
Wer die Marketingblogs dieser Welt beobachtet, wird immer wieder die gleiche Aufforderung lesen.
"Unternehmen müssen sich öffnen und das Potential von Web 2.0 nutzen!"
Oft wird in diesem Zusammenhang immer auf die selben Unternehmen eingegangen, welche die "Zeichen der Zeit" erkannt haben und mit Fahnen und Trompeten auf der großen Spielwiese Web 2.0 mitmachen. Die Blogger schreien erfreut auf und genießen ihren idealistischen Siegesruhm über alte Medien und konservative PR-Abteilungen, jammern jedoch im gleichen Atemzug über die vielen Unternehmen die ihre Chance noch nicht erkannt haben.
Die Firma Westaflex nutzt ihre Chancen!
Mit Podcasts, Video-Bewerbungen sowie Videopräsentationen auf Youtube, internem sowie externem Mikroblogging, Wissensmanagement per Wiki sowie dem normalen Bloggen ist das Unternehmen zumindest quantitativ im Web 2.0 sehr gut vertreten. Die Qualität der einzelnen Kommunikationskanäle möchte ich nicht ausführlich bewerten. Ein Blick auf die verschiedenen Plattformen hinterlässt jedoch einen leichten "self-made" Charakter. Eine einheitliches Corporate Design lässt sich nur streckenweise erkennen. Da ist sicherlich noch mehr drin! Nichts desto trotz bin ich von der Nutzungsbereitschaft begeistert!
Um die oben erwähnten "Angsthasen" zu überzeugen, wird folgendes Video-Interview, natürlich per Skype-Videokonferenz, mit dem CEO Jan Westerbarke von Westaflex sicherlich beitragen
Natürlich kann man nicht nur user-gernerated content (Tweets und Vimeo ) visualisieren. Auch Beziehung lassen sich prima darstellen.Aufgrund modernster Technik geht dies sogar komplett interaktiv.
At the Venice Biennale , the mæve installation connects the entries of the EveryVille student competition and puts them into the larger context of MACE content and metadata. By placing physical project cards on an interactive surface, the visitors can explore an organic network of projects, people and media. mæve is designed and developed by the Interface Design team of the University of Applied Sciences Potsdam.
Der Schritt ähnliche Anwendungen in Zukunft auch mit Inhalten aus dem Internet zu füttern ist sicherlich ein kleiner. Daten sind schließlich einfach nur Daten. Ob sie von der Festplatte, einer Floppy Disk oder aus dem Internet stammen. Wir dürfen gespannt sein
Im Web 2.0 dreht sich ja alles ums "Teilen" und "Mitmachen". Schade, dass man bei manchen Webseiten gar nicht richtig sieht was die anderen Nutzer machen und was alles um einen rum passiert.
Mittlerweile wird dieser Punkt stärker berücksichtigt.
Lifestreaming etabliert sich. Nicht nur auf Plattformen wie Friendfeed , Ping.fm und Facebook wird man selbst nach und nach mehr über die Aktivitäten der befreundeten Nutzer informiert, sondern auch auf Youtube und Last.fm kann ich mittlerweile sehen was sich Nutzer gerade jetzt im Moment angucken bzw. anhören.
Oft passiert dies nur über die Anzeige des Nutzernamens. "Person A hört/guckt gerade …"
Vimeo machts besser!
Seit kurzem gibt es Vimeo Toys . Hier sollen in Zukunft unterschiedliche Visualisierungen der Ereignisse auf Vimeo dargestellt werden. Wer Lust hat kann sich aufgrund der Schnittstelle direkt selber an die Arbeit machen und was neues entwickeln
Mit Vimeo Pulse werden die Aktivitäten der Nutzer durch die verschiedenen Icons und Bilder visualisiert und in einem Raster angeordnet. Zusätzlich wird seit der ersten Sekunde des Besuches gezählt wie viele Kommentare abgegeben, Videos hochgeladen und Favoriten hinzugefügt wurden. Eine faszinierende Möglichkeiten zu sehen wie sich diese Plattform durch User-Generated-Content Sekunde für Sekunde erweitert und dadurch wächst.
Durch Vimeo Land werden die gleichen Aktivitäten visualisiert. Allerdings in der eigenen kleinen Welt. Ich muss leider zugeben, dass das "Vimeo-Land" noch sehr übersichtlich ist und eher einem Dorf ähnelt. Allerdings kann die Animation sicherlich noch um ein paar Meter nach links und rechts erweitert werden, und in Zeiten der heutigen digitalen Welt ist der Planet bekanntlich sowieso ein globales Dorf. Von daher passt das dörfliche Ambiente prächtig zum Web 2.0 Gedanken, Menschen näher zusammen zu bringen.
Die Nutzer werden hier nach und nach bei Aktivität eingeblendet und mit einem Icon versehen. Die Sprechblase für das Kommentieren, der Pfeil für das Uploaden von Videos, den Smiley für das Anmelden und das Herz für das Favorisieren von Videos. Selbstverständlich sind die Nutzer und Videos allesamt verlinkt.
Hinweis: Im Vimeo Land kann man sich natürlich auch Videos nach dem Zufallsprinzip empfehlen lassen. Einfach mal ausprobieren und selber Vimeo entdecken Vimeo Land interaktiv entdecken!
In letzter Zeit habe ich wieder nach neuen Blogs gesucht. Bei meiner Suche bin ich auf den Themenblog gestoßen. Neben sehr vielen, sehr interessanten Beiträgen über zukunftsweisende Unternehmenskommunikation aufgrund von partizipativen Anwendungen im Web 2.0, finde ich diesen Satz besonders gelungen. So gelungen, dass es sich lohnt darüber einen kurzen Beitrag zu bloggen
Die Revolution der Märkte heißt: Zuhören. Mark Pohlmann berichtet an dieser Stelle über Unternehmen, die ihren Kunden zuhören, bevor sie selbst reden.
Dieser Satz beschreibt in einer prägnanten Art und Weise wie Unternehmenskommunikation im Internet funktionieren sollte. Durch Web 2.0 Anwendungen und der damit verbundenen hohen Interaktivität ist es Unternehmen möglich näher und direkter mit ihren Kunden zu kommunizieren. Gerade junge Unternehmen nutzen diese Kommunikationskanäle um mit ihrer Community in Kontakt zu treten und zu pflegen.
Sein aktueller Beitrag über das Web 2.0 als Erfolgsstrategie befasst sich mit den Ergebnissen einer Studie, die den Einsatz der verschiedenen partizipativen Anwendungen befürwortet und somit das oben aufgeführte Zitat bestätigt.
Bitte nicht klicken! Das ist die oberste Devise bei der Diplomarbeit von Alex Frank. Ein aufwendig programmiertes Flashinterface ermöglicht es, durch die Webseite zu navigieren ohne dabei klicken zu müssen.
Am Anfang viel es mir sehr schwer. Ich habe mich öfters dabei erwischt intuitiv zu klicken. Mit ein bisschen Konzentration und Übung funktionierts aber prächtig.
Ich empfinde es sogar als deutlich angenehmer nicht klicken zu müssen. Und da bin ich nicht alleine. Insgesamt gefällt mir die Idee und die Umsetzung sehr gut. Allerdings passiert alles auf dieser Webseite einen Tick zu schnell.
Falls man das Klicken jedoch einfach nicht sein lassen kann, dann sollte man Alex Frank doch einfach nach seinem eigens kreirrten "Klick-Präventionsgerät" fragen
Das White Spectrum Tool visualisiert die Gefühlslage der Nutzer in Echtzeit und nutzt dazu verschiedene Farben und Formen. Es ist ein weiterer Beweis was man alles mit Flash machen kann. Noch besser wird es wenn man sich die Möglichkeiten von Adobe Air anschaut. Damit ist es theoretisch möglich solche Internetanwendungen auf dem Desktop auszuführen.
Was ist Adobe Air?
Adobe Integrated Runtime (kurz AIR ), auch bekannt unter dem Codenamen Apollo, ist eine plattformunabhängige Laufzeitumgebung für so genannte Rich Internet Applications (RIA) von Adobe Systems. Dabei versucht Adobe mit AIR eine Plattform anzubieten, die es ermöglicht, Web-Anwendungen wie Desktop-Anwendungen zu benutzen und die Vorteile beider Versionen zu vereinen. So können die Applikationen direkt aus dem Web aufgerufen werden, aber die Zwischenablage oder Desktop- und System-Tastenkürzel bleiben in der Anwendung verfügbar. Die Anwendung läuft selbstständig auf dem Desktop ohne einen Browser. Adobe nennt das Verfahren ein "Cross-Operating System".
AIR soll mit Adobe Flex die Plattform für die Entwicklung von RIAs bilden, die Adobe-Standards unterstützen, wie zum Beispiel Flash und PDF. HTML und JavaScript werden dabei aber nicht in den Hintergrund gedrängt, sondern kooperativ genutzt.
Derzeit werden die Betriebssysteme Mac OS X, Windows und Linux unterstützt, wobei die Linuxversion sich noch im Alpha-Stadium befindet. (Quelle: Wikipedia )
Wie sich irgendwelche Internetnutzer fühlen interessiert mich nicht unbedingt, aber die Programmierung und der Weg wie die Informationen dargestellt werden beeindrucken mich. Diese ganzen bunten Punkte. Herrlich.
Die Ähnlichkeit zum Mac Bildschirmschoner ist nicht zu übersehen
Apropos Mac. Adobe AIR Anwendungen sollen ähnlich wie die Desktop Widgets beim Mac aussehen und funktionieren. Wer es nicht kennt. Hier ein Screenshot.
Herzlich Willkommen bei der FDP-Bundestagsfraktion! Als erste politische Institution in Deutschland präsentieren wir in Kooperation mit Youtube hier unsere Videos, Positionen und Programme. Vor allem lernt Ihr hier alle unsere 61 Abgeordneten kennen. So wie Fricke & Solms, die sich regelmäßig ihre ganz eigene Meinung zu aktuellen Themen bilden. Wir freuen uns auf Eure Kommentare, Ideen und Anregungen!
So wird man neuerdings von der FDP auf der Internetplattform Youtube begrüßt.
Genial.
Endlich schafft es eine politische Partei die modernen Kommunikationskanäle der Informationsgesellschaft für ihre Arbeit zu nutzen
Hört sich allgemein wirklich gut an. Und die Absicht näher an den Wählern zu sein ist auch super. Was aber soll diese komische Serie "Fricke&Solms" samt Strombergmusik sein?
Mit der Musik assoziiere ich den chaoshaften Büroalltag in der Capitol Versicherung und die Beliebigkeit mit der Stromberg Entscheidung fällt. Wähle ich deswegen jetzt die FDP? Dem Video nach sicherlich nicht
Sehr gute Idee. Anfängerhafte Ausführung. Kann ja nur besser werden (hoffentlich).
Ein richtig gute Sache! Für den Werbenden bedeutet dies einen weitereren empirischen Faktor an der er die Qualität seiner Anzeige messen kann.
Die Vorgehensweise von Facebook zeigt, dass sich Interaktivität, die Auseinandersetzung mit dem Nutzer in jedem Falle lohnt. Nichts ist wichtiger als Feedback. Gut, dass es dafür Blogs gibt.
Dieser Blog wird von Michael Kraus betrieben. Ich lebe derzeit in Berlin und bin Webdesigner. Durch die aktuelle Entwicklung im Web habe ich für das innovativste und interaktivste Medium wieder Feuer gefangen.
Mittlerweile wird ja gebloggt, gescobbelt, gegruschelt und getwittert. Wenn die Benutzer ihr Verhalten im Internet verändern muss das Webangebot dementsprechend verändert und angepasst werden. Und genau darum geht es in diesem Blog. Wie optimiere ich meine Webidentität um eine erfolgreiche Webseite zu betreiben.